Dajana Al-Hafedh

 

Ich bin Künstlerin und begleite Menschen in meinem Malatelier im Herzen von Potsdam.

Mich inspirieren die Vielfalt der Menschen und ihre ganz unterschiedlichen individuellen Ausdrucksweisen – jedes Wesen bringt ihre eigene Farbe, ihre eigene Bewegung und ihre eigene Geschichte mit.

 

In meinem Atelier entsteht Raum für Ausdruck, Wahrnehmung und innere Bewegung – jenseits von Bewertung und Leistungsdruck.

 

Mein Weg führte mich über eine KREA-Zeit mit Kunst, Musik, Theater, Tanz- und Dramatherapie zur Ausbildung als kunsttherapeutische Praktikerin am Campus Naturalis in Berlin. Diese Erfahrung bildet gemeinsam mit meiner kontinuierlichen kunsttherapeutischen Selbsterfahrung das Fundament meiner Arbeit: Lehrtherapie, Resonanz- und Wahrnehmungsgruppen, Fortbildungen sowie intuitives, freies und begleitetes Malen begleiten mich bis heute.

 

Ich arbeite in Einzel- und Gruppensettings mit Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen. Im Mittelpunkt steht dabei stets der Mensch mit seiner ganz eigenen Bildsprache, seinem Tempo und seinem inneren Wissen.

 

Vor meiner kunsttherapeutischen Ausbildung war ich viele Jahre selbstständig als Floristin tätig. In meinem damaligen Atelier für Blumen & Kunst leitete ich Kurse und Workshops mit unterschiedlichsten Menschengruppen. Diese Zeit hat meine Sensibilität für Farben, Formen, Rhythmen und das stille Wirken kreativer Prozesse nachhaltig geprägt.

 

Eine besondere Inspiration ist für mich die Arbeit der Schweizer Kunsttherapeutin und Psychologin Dr. Bettina Egger, deren Methoden sich aus dem Malort nach Arno Stern entwickelten und stetig weiterführten. In Zusammenarbeit mit dem Psychologen und Psychotherapeuten Jörg Merz entstand in den 1980er-Jahren das Lösungsorientierte Malen (LOM®).

 

Die Praxis dieser Methode erlernte ich in der LOM®-Ausbildung bei May Carro Cabaleiro (ART & CONSCIOUSNESS) und Cora Egger. Sie vermittelt fundierte theoretische und praktische Grundlagen für die professionelle Anwendung im kunsttherapeutischen, psychosozialen, pädagogischen und künstlerischen Kontext.

Meine Arbeit wird durch regelmäßige Supervisionen begleitet und ist eingebettet in einen fortlaufenden Austausch mit kunsttherapeutisch und wissenschaftlich fundierten Arbeitsfeldern. So bleibt sie lebendig, reflektiert und offen für Wandlung.